Wasgau-Elsass-Lothringen

Auf dieser etwa 190 Kilometer zählenden Route präsentieren sich unseren wachen Augen Teile des Wasgaus und der beiden angrenzenden französischen Regionen Elsass (Alsace) und Lothringen (Lorraine). Die Unterschiede werden uns kaum auffallen, denn hie wie da werden wir auf reizvollen Straßen und Sträßchen in einer faszinierenden Landschaft unterwegs sein.

 

Routenverlauf: 
Nahe beim Landgasthof Luitpoldsturm begeben wir uns auf die gut ausgebaute K56, die uns weit hinunter ins Queichtal bringen wird. In Wilgartswiesen biegen wir kurz vorm östlichen Ortsende rechts nach Spirkelbach ab. In diesem beschaulichen Örtchen halten wir uns wiederum rechts und fahren anschließend über Schwanheim und Darstein nach Vorderweidenthal. Dort biegen wir links auf die L493 und nach gut 2 km halbrechts auf die K11 ab. Letztere mündet nach etwa 2 kurvigen Kilometern kurz vor Birkenhördt in die B427.

Zirka 4 km weiter verlassen wir die Bundesstraße schon wieder, indem wir uns rechts nach Böllenborn wenden. Hinter diesem Ort folgen ein kleiner Pass und schließlich Reisdorf. Anschließend durchfahren wir ein enges, dunkles Tälchen, das nach einigen Kilometern ins Tal der Wieslauter mündet.

Dort steuern wir nach links und durchfahren Sankt Germanshof; dahinter werden unsere Pneus französischen Asphalt berühren. Wenige hundert Meter hinter dem elsässischen Ort Weiler, kurz nach dem Ortseingang von Wissembourg (Weißenburg), stoßen wir auf einen Kreisel, an dem wir die erste Ausfahrt nehmen.

Nach einem knappen Kilometer müssen wir uns dann entscheiden, ob wir scharf nach rechts abbiegen - womit wir Wissembourg schon bald wieder den Rücken kehren würden - oder ob wir die Bikes nach links zu einem nahen Kreisel rollen lassen, in demselben die 3. Ausfahrt wählen, um danach einen Parkplatz zu suchen. Empfohlen wird die 2. Alternative, denn diese elsässische Perle ist eine fußläufige Besichtigung unbedingt wert.

Wie auch immer wir uns entscheiden mögen, früher oder später werden wir auf der D77 gen Westen fahren und nach knapp 2 km rechts auf die D3, Richtung Climbach, abbiegen, um hinauf zum Col de Pigennoir zu kommen.

Anschließend rollen wir auf einer kurvenreichen Höhenstraße nach Climbach, wo wir rechts nach Wingen abbiegen. Dann geht's noch ein Stück hinauf und gleich wieder hinunter nach Lembach.

In Lembach halten wir uns links, Richtung Ortsmitte (Centre). Am dortigen Kreisel nehmen wir die erste Ausfahrt und fahren sodann auf der Rue de Mattstall nach Langensoultzbach. Dort biegen wir scharf rechts ab, Richtung Nehwiller. Kurz vor Nehwiller fahren wir wiederum rechts ab, Richtung Jaegerthal. Bei Jaegerthal biegen wir neuerlich scharf rechts nach Niederbronn ab, welches wir auf einer schmalen Straße nach etwa 4 km erreichen werden.

In dem Casinostädtchen Niederbronn halten wir uns zuerst rechts und biegen dann links nach Oberbronn und Zinswiller ab. In Zinswiller steuern wir gleich hinter dem Ortseingang nach rechts, Richtung Baerenthal.

Nun folgt ein weiteres "Schmankerl". Ob der zahlreichen Kurven sollten wir allerdings nicht versäumen, einen guten Kilometer hinter Baerenthal nach rechts auf ein unscheinbares Sträßchen abzubiegen, das uns über das Tal hinweg zur D662 bringen wird. An jener angekommen, biegen wir links nach Bitche (Bitsch) ab.

In Bitche wird die beeindruckende Festung über uns thronen, während wir uns rechts halten und an den Kreiseln stets die nach Wissembourg führende Ausfahrt wählen. Allerdings biegen wir etwa 300 m hinter dem 3. Kreisel halb links nach Haspelschiedt ab. 

Knapp 4 km nach Haspelschiedt entscheiden wir uns nicht für die rechte Abzweigung nach Roppeviller, sondern kurven scharf nach links und fahren 100 m danach scharf rechts nach Liederschiedt hoch. Oben erwarten uns nach dem besagten Ort die bis dato noch unscheinbare Grenze und Schweix, der deutsche Grenzort.

Von Schweix geht's auf der im oberen Bereich gewundenen K1 hinunter zur L478, bei der wir rechts abbiegen. Im bald folgenden Eppenbrunn folgen wir stets der Vorfahrtsstraße, auch der scharfen Rechtskurve kurz nach der Ortsmitte. 

Wir fahren weiterhin auf der L478 und geraten einige Kilometer hinter Eppenbrunn auf die Eselssteige, einst bisweilen auch ganz offiziell eine Rennstrecke.

Der Eselssteige schließen sich die gerne gefahrenen Strecken durch das Reislertal (Stoßdämpfer ok?) und - am Ende des Reislertals links abbiegen - das Faunertal an. Die besonders kurvige Faunertal-Straße führt über den Braunsberg nach Salzwoog. In dieser Annexe Lembergs halten wir uns zweimal links, Richtung Lemberg.

Im Kreisel nach dem Lemberger Ortsende nehmen wir die erste Ausfahrt, Richtung B10/Münchweiler. Am Ständenhof (Gaststätte, Tankstelle, LKW-Parkplatz) lassen wir die B10 links liegen und fahren geradeaus Richtung Münchweiler. Am Ortseingang von Münchweiler biegen wir links und nach 200 m rechts auf die L496, Richtung Rodalben/Johanniskreuz, ab.

Dem Wegweiser nach Johanniskreuz folgen wir auch an der nach gut 2 km folgenden Abzweigung nach rechts und kommen so zuerst nach Merzalben. Dort biegen wir kurz vor dem Ortsausgang rechts ab und fahren auf einem schmalen Sträßchen hinauf zum Parkplatz unterhalb der Burgruine Gräfenstein.

Den knapp halbstündigen Aufstieg zu diesem noch immer eindrucksvollen Rudiment sollte man sich unbedingt zumuten. Der Ruine wegen und wegen der beeindruckenden Rundumsicht, die sich einem auf dem gut erhaltenen Burgturm erschließt.

Nach dem Abstieg vom Burg- und Bergkegel geht's wieder hinab nach Merzalben. Im Ort biegen wir rechts nach Leimen ab, das wir nach einigen Kurven und Kehren erreichen. Gute 3 km hinter Leimen achten wir auf die unscheinbare Abzweigung (rechts) zum Hermersbergerhof und zu unserem Ziel, dem Landgasthof Luitpoldsturm.  

 

Hinweise:

  • Diese Route ist ganzjährig auch an Wochenenden und Feiertagen befahrbar.
  • Auf dieser Strecke ist stets mit Wildwechsel zu rechnen. Deshalb und wegen der häufig schmalen, kurvenreichen und entsprechend unübersichtlichen Straßenverläufe wird eine angepasste Fahrweise empfohlen.

 Hier geht's zum Download der GPX-Datei