Rund um Johanniskreuz

Gut 210 Kilometer, auf denen alles geboten wird, was das Motorradfahrerherz höher schlagen lässt: Ein ständiges Auf und Ab auf überwiegend schmalen, mitunter  alpin anmutenden Sträßchen, die uns durch eine beeindruckende

Landschaft führen.

 

Routenverlauf: 

Vom Landgasthof Luitpoldsturm geht es auf einem schmalen  Forststräßchen Richtung Norden, vorbei am Luitpoldsturm. Nach etwa 9 km halten wir uns links, fahren auf der L496 nach Leimen und biegen in der Ortsmitte rechts ab, Richtung Waldfischbach-Burgalben. Danach führt uns eine kurvenreiche Straße hinab ins idyllische Schwarzbachtal. Wir passieren den bei Campern sehr beliebten Clausensee und landen schließlich in Waldfischbach-Burgalben. Von dort geht es wieder hoch, nach Heltersberg. Anschließend fahren wir auf einer bei Motorradfahrern sehr beliebten Straße Richtung Johanniskreuz. Diesen Weiler erreichen wir nach etwa 10 km. Wer dies will, kann dort  eine Rast einlegen.

Die eigentliche Route führt uns jedoch kurz vor dem Ortsschild nach links hinunter ins beschauliche Karlstal. Nach etwa 8 km nehmen wir im Karlstal die rechte Abzweigung, die uns wieder nach oben bringt, und zwar nach Stelzenberg. Von dort geht es sogleich wieder hinunter ins Tal, in dem wir zuerst links Richtung Kaiserslautern und nach einigen wenigen Kilometern rechts nach Mölschbach abbiegen. In diesem abgelegenen Ortsteil von Kaiserslautern geht es nach einer scharfen Linkskurve erneut bergauf. Nach etwa 2 km biegen wir links auf die berühmt-berüchtigte B 48 ab (Vorsicht vor Rasern!). Schon nach einem runden Kilometer verlassen wir diese "Rennstrecke" wieder, indem wir rechts nach Waldleiningen abbiegen.  In diesem Örtchen, der seinem Namen alle Ehre tut, fahren wir ebenfalls rechts ab, Richtung Elmstein.

Anschließend durchstreifen wir eine Gegend, in der sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, wie man so sagt. Im tiefsten Pfälzer Wald biegen wir nach etwa 7 Kilometern links ab, Richtung Weidenthal. Allen zur übertriebenen Besorgnis neigenden Gemütern sei versichert, dass uns das nun folgende bisweilen äußerst enge Gässchen in der Tat in besiedeltes Gebiet zurückführen und nicht an dem Häuschen einer bösen Hexe enden wird.

Endlich in Weidenthal angekommen, biegen wir rechts auf die, bei Motorradfahrern ebenfalls geschätzte, B 39 ab, die wir bis Neustadt an der Weinstraße befahren. Von Neustadt aus geraten wir auf der L 512 nach Maikammer, wo uns das nächste Highlight erwartet: die Kalmitstraße. Auf derselben müssen wir, insbesondere bei schönem Wetter, auf unsere unmotorisierten Kollegen, die Radfahrer, achten!

Am Scheitelpunkt dieser Bergstrecke besteht die Möglichkeit, nach links Richtung Kalmitgipfel abzubiegen. Vom dortigen Parkplatz erreicht man den Gipfel mit dem Kalmithaus zu Fuß nach etwa 10 Minuten. Für diese "Strapaze" wird man bei schönem Wetter mit einer fantastischen Aussicht auf die Rheinebene belohnt.

Auf den Scheitelpunkt der Kalmitstraße folgt nach etwa 1,5 km eine Einmündung. Dort halten wir uns links und fahren auf einer gut ausgebauten Straße wieder hinunter, nach Sankt Martin. Auch dieser pittoreske Weinort ist einen Abstecher wert.

Anschließend fahren wir nach Edenkoben und von dort ins Edenkobener Tal. Auf dieser "bergigen Talfahrt" erwarten uns richtige Serpentinen.

Wieder unten angekommen, im Modenbachtal, biegen wir scharf rechts nach Ramberg ab, das wir über einen weiteren "Pass" erreichen. Nach dem für seine Besen- und Bürstenbinder bekannten Ramberg folgen Dernbach und Albersweiler. In Birkweiler begeben wir uns auf die Deutsche Weinstraße, die wir kurz vor Klingenmünster aber schon wieder verlassen werden.

Die verkehrsreiche B 10 weiterhin meidend, fahren wir anschließend über Waldhambach, Waldrohrbach, Völkersweiler, Lug und Sarnstall nach Rinnthal.

Einen knappen Kilometer hinter Rinnthal biegen wir rechts auf die B 48 ins Wellbachtal  ab. Auf dieser herrlichen Bergstrecke ist bei Motorradwetter besondere Vorsicht vor "Tieffliegern" angesagt!

Nach zirka 12 km biegen wir links auf die L496 Richtung Leimen ab und nach weiteren 4 km halten wir uns nochmals links, Richtung Hermersbergerhof - und schon befinden wir uns wieder auf dem Forststräßchen, das uns zum Landgasthof Luitpoldsturm zurückbringen wird.

 

Hinweise:

  • Diese Route ist ganzjährig auch an Wochenenden und Feiertagen befahrbar, da das Elmsteiner Tal gemieden wird.
  • Auf dieser Strecke ist stets mit Wildwechsel zu rechnen. Deshalb und wegen der überwiegend schmalen, kurvenreichen und entsprechend unübersichtlichen Straßenverläufe wird eine angepasste Fahrweise empfohlen.

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